12.09.2019

Reise in den Breisgau bringt neue Erkenntnisse

Am vergangenen Wochenende nahm die WNBL-Mannschaft der Junior-LIONS Academy am internationalen Eisvögel-Junior-Cup in Freiburg teil. Nach langer Anreise am Freitag Nachmittag erreichte man gegen 20:00 Uhr die Jugendherberge um die Akkus für den nächsten Tag aufzuladen. Der Samstag sollte vier Kurzspiele zu je 2 x 12 Minuten bereithalten und den Mädels des Trainer-Trios Wackermann, Alkewitz und Heinig alles abverlangen. Im ersten Spiel startete das Team konzentriert und konnte sich gegen den französischen Vertreter vom Basketball Club Nord Alsace schnell eine kleine Führung erarbeiten. Auch die sieben erfolgreichen Dreipunktwürfe des Gegners brachten die Mädels nicht davon ab, am Ende einen verdienten Sieg mit 45:38 davonzutragen. Das nächste Spiel ging gegen die WNBL-Mannschaft aus Würzburg. Auch hier zeichnete sich schnell ein knappes Spiel ab, in dem die Junior-LIONS Academy es verpasste, eine vorzeitige Entscheidung herbeizuführen. Schließlich brachten zwei Dreier in der Schlussminute von Hannah Lehmann die Entscheidung zum 50:42. Mit Alba Berlin wartete im dritten Spiel des Tages ein alter Bekannter als Gegner. Im Gegensatz zu den ersten beiden Spielen musste das mitteldeutsche Kooperationsteam im gesamten Spiel einem Rückstand hinterherlaufen und konnte sich am Ende in die Overtime retten. In den zwei zusätzlichen Minuten war es der jüngsten Spielerin Leni Knorr vorbehalten, die entscheidenden zwei Punkte zum 47:46 zu erzielen. Der Jubel im Anschluss war natürlich groß. Direkt im Anschluss und ohne Pause ging es nun gegen den späteren Turniersieger Strasbourg IG. Die athletischen Französinnen überrannten die Junior-LIONS Academy förmlich in der ersten Halbzeit, so dass beim Zwischenstand von 2:15 das Spiel bereits vorentschieden war. Nichtsdestotrotz gab man nicht auf und konnte das Ergebnis am Ende mit 23:33 versöhnlich gestalten. Durch die verhältnismäßig hohe Niederlage gegen Strasbourg zog man im Dreiervergleich mit Alba und SIG den Kürzeren und qualifizierte sich für das Spiel um Platz 5 am Sonntag. Dieses Spiel wurde deutlich mit 59:41 gegen Wittenheim aus Frankreich gewonnen und alle Spielerinnen konnten noch einmal genügend Einsatzminuten bekommen. Einziger Wermutstropfen war die Verletzung von Kapitän Vivienne Friedenberger, der wir auf diesem Weg ein schnelles Comeback wünschen. Insgesamt lässt sich zum Turnier ein positives Fazit ziehen. Die fünf Kurzspiele waren durchweg intensiv und auf ansprechendem Niveau. Wir danken dem USC Freiburg für die hervorragende Organisation, den Sponsoren für die finanzielle Unterstützung für das Turnier sowie besonders Frau Schaffer für die Unterstützung beim Transport! In Freiburg kamen zum Einsatz: Lena Rothämel, Vivien Friedenberger, Annika Schwarz, Leni Knorr, Leonie Fricke, Leoni Hartmann, Leja Wegel, Maria Kolitscher, Lilly Oswald, Hannah Lehmann, Cora Fox

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